Neue Reiseangebote

AKTUELL, November '20, Tschad

Im November 2020 wird eine der außergewöhnlichsten Tschadreisen (Tibesti-Reise) angeboten, die das Highlight im Norden des Landes beinhaltet: das fantastische Tibesti-Gebirge mit seinen unwirtlichen Landschaften, den beein-druckenden Vulkankratern,  hohen Felsformationen, fantastischer Felsenkunst, Tassili-Landschaften und und und ...

 AKTUELL, November '20, Mauretanien 2x

Anfang November 2020 wird wieder die wunderschöne Mauretanienreise (Esweyga-Reise) angeboten, die zur Hälfte ein sehr entspanntes Kameltrekking und zur anderen Hälfte eine Autotour beinhaltet, die zu den alten Karawanen-städten führt.  

Ende November 2020  wird eine neue, sehr kontrastreiche, 18-tägige Autotour nach Mauretanien angeboten (Maghrouga-Reise), die wirklich alle Facetten der Wüste beinhaltet und ganz weit in den Osten des Landes vordringt.

AKTUELL, Oktober '20, Algerien

Ende Oktober 2020 (Tazazate-Reise) wird wieder einmal ein Kameltrekking am Rande des Tassili-Plateaus ange-boten. Sollte sich bis dahin die Situation auf dem Plateau ändern und es möglich sein sollte, das Plateau mit seinem "Louvre du Sahara" zu besteigen, wird der Tourverlauf kurzfristig geändert.

AKTUELL, März '20, Sudan

Die Sudanreise vom 17.03. - 29.03.2020 musste aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig abgesagt werden.

Es gibt einen neuen Termin im Februar 2021: Pharaonen-Reise.

Rückblick auf einige der zuletzt durchgeführten Reisen

Mauretanien, Febr./März '20

Am 09. März sind wir von einer sehr fazettenreichen Mauretanienreise (siehe unter Impressionen) zurückgekehrt (Esweyga-Reise). Anfangs ein entspanntes 6-tägiges Dromedartrekking im Adrargebiet mit braven Dromedaren und maurischen Nomaden und danach 6 Tage unterwegs mit den Geländewagen nach Atar, Ouadane, Chinguetti, den Krokodilen von Matmata, an den Senegalfluss, an den Atlantik zu den Fischern und auch noch ins Zentrum von Nouakchott. Wir haben sehr viel von Land und Leuten gesehen und trotzdem gibt es noch viel mehr zu entdecken in diesem uns doch immer noch unbekannten Land. Am ersten Tag hat es geregnet und die Scheibenwischer haben diesen Mix aus Sand/Staub und Wasser nicht bewältigen können. Nach 1 weiteren trüben Tag war das Wetter wieder klar und beständig. Nur war es die gesamte Zeit sehr heiß für Ende Februar/Anfang März. 

Südalgerien, März '19

Am 30.03.2019 sind wir von einer sehr schönen, einsamen und mit vielen Eindrücken gespickten Reise zurückgekehrt (Djerat-Reise). Wir sind keinem einzigen Touristen begegnet. Es war eine wunderschöne, sehr entspannte Reise. Die Felsgravuren und -malereien in dieser Gegend sind einmalig und in ihrer Vielfalt nicht zu überbieten.

Fantastische, gewaltige Landschaften und natürlich die jahrtausende alte Felsenkunst und das Zusammensein mit den Tuaregnomaden machten diese Reise zu etwas ganz Besonderem.

Tschad, November '18

Wir sind am 03.12.2018 von einer dreiwöchigen, ungeheuer eindrucksvollen Reise aus dem Tschad, zurückgekommen. Ziel war ursprünglich das Tibestigebirge, ganz im Nordwesten des Tschad. Auf dem Weg dorthin haben wir von Kämpfen bzw. Krieg zwischen Tubu-Stämmen und Regierungstruppen erfahren. Es geht um die Goldvorkommen im Nordosten des Tibesti-Gebirges. Genau dort wollten wir u.a. auch hin. Somit musste die Tour komplett geändert werden. Wir sind dann in den äußersten Nordosten des Ennedi-Gebirges gefahren, um uns dort u.a. fantastische, so sonst nirgendwo in der Sahara vorkommende Felsmalereien und insbesondere Gravuren anzusehen. Unser Glück war, dass wir eine ausgesprochene Koryphäe auf diesem Gebiet (Pier Paolo Rossi) dabei hatten, der alle Oueds und Fundstellen kannte und uns viel dazu erklären konnte.

Dadurch, dass es im Sommer so viel geregnet hatte, haben sich an vielen Stellen regelrechte Seen gebildet. Im Bereich der Mourdi-Depression gab es Seen, die bis zu 1,60 m tief waren. Einige der Mitreisenden waren schwimmen! Das war unglaublich. Durch den dort immer vorherrschenden Wind und die dadurch entstehenden Wellen, hatte man den Eindruck, irgendwo am Meer zu stehen. Die Wüste war hellgrün, nicht ocker oder gelb. Überall gab es Bewuchs, insbesondere stacheliges Gras mit ganz gemeinen kleinen Cramcrams. Die Tiere haben genug zu fressen und sie müssen auch nicht mehr so weite Wege gehen, um an Wasser zu kommen. Das hat Auswirkungen auf die gesamte Region. Beispielsweise wurde uns erzählt, dass es im berühmten Oued Archei (Spektakel mit brüllenden Kamelen, stehend im Guelta-Wasser in einer engen Schlucht) zur Zeit gar keine Kamele gäbe. Sie finden woanders Wasser und können sich den weiten Weg zum Oued Archei sparen. ...