Pharaonen-Reise -  Im Land der schwarzen Pharaonen

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  • 13 Tage unterwegs im Sudan
  •  Flug über Istanbul nach Khartoum
  •  7 Übernachtungen im Zelt, 1 Nacht in einem Nubischen Haus, 3 Hotelübernachtungen in Khartoum 
  •  Besichtigung unzähliger Zeugnisse der jahrtausende alten, fantastischen Kultur im Sudan
  •  Nilüberquerung mit Fähren
  •  Bootsfahrt auf dem Nil
  •  Bunte Dörfer und tolle Begegnungen

01.Tag:         Deutschland/Schweiz/Österreich - Khartoum

Flug von Deutschland/Schweiz/Österreich bis nach Khartoum. Ankunft nach Mitternacht und Transfer zu einem zentral gelegenen und sauberen Hotel.

 

02.Tag:         Khartoum

Unseren ersten Tag verbringen wir in Khartoum, um ein wenig die Hauptstadt des Sudan kennenzulernen. Am Vormittag beginnen wir mit einer Stadtrundfahrt und besuchen das Nationalmuseum, das mehrere wieder aufgebaute Tempel aus dem Überschwemmungsgebiet des Nassersees beinhaltet. Außerdem gibt es Granitsäulen und fantastische,einzigartige Wandmalereien der Kathedrale von Faras zu bestaunen. Wir besichtigen das Mauseleum des Mahdi, bevor wir uns ein nettes Restaurant zum Mittagessen suchen. Am Nachmittag unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Nil und tuckern bis zum Zusammenfluss von weißem und blauem Nil. Abends übernachten wir in dem uns bekannten Hotel.

 

03.Tag:          Khartoum – Alt-Dongola

Nach dem Frühstück verlassen wir mit den Geländewagen Khartoum, überqueren eine Nilbrücke, durchfahren Omdurman, kaufen noch ein paar Kleinigkeiten ein und halten uns weiter in Richtung Norden. Wir passieren viele kleine Ortschaften, machen zwischendurch Halt, trinken Tee und Kaffee und essen Mittag an einer der überall präsenten Raststätten. Es wird langsam ein wenig „wüstiger“. Wir queren einige Oueds und lassen die Hektik der Zivilisation hinter uns. Am späten Nachmittag erreichen wir Alt-Dongola, das früher die Hauptstadt des nubisch-christlichen Reiches und später die islamische Hauptstadt Nubiens war. Der Ort liegt am Beginn einer Karawanenroute durch die Wüste, die den südlich folgenden Nilbogen abkürzte. Schon im 6. Jhrdt. besaß die Stadt eine enorme Größe mit einer riesigen Stadtmauer. Die Stadt wuchs schnell und die ersten Kirchen wurden außerhalb der Stadtmauer gebaut. Reste der Säulenkirche und der Kirche mit dem Steinfußboden, wie Fundamente, Säulen und Kapitelle mit christlichen Motiven sind noch zu finden. In unmittelbarer Umgebung gibt es einen großen islamischen Friedhof mit zahlreichen Kuppelgräbern. Dies soll der älteste islamische Friedhof im Sudan sein. Wir übernachten unweit im Schutz kleiner Sanddünen.

 

04.Tag          Alt-Dongola-Kerma-Tumbus

Wir setzen unsere Fahrt in Richtung Norden fort, queren den Nil mit Hilfe einer Fähre, passieren Neu-Dongola und gelangen nach Kerma, der früheren Hauptstadt des nubischen Reiches. Schon zu Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr. war der Ort das Zentrum der Kerma-Kultur, einer vorgeschichtlichen Kultur, die sich zu einem Königreich mit bedeutendem Einfluss entwickelte. Zentrale Anlage der Stadt war ein großer massiver Lehmziegelbau, dessen Funktion umstritten ist. Ein Museum mit schönen Exponaten informiert über die Kerma-Kultur. Wir fahren weiter bis in die Nähe von Tumbus und übernachten dort in einer wunderschönen „Granitlandschaft“.

 

05. Tag:         Tumbus - Messaida – Tabu - 3. Nilkatarakt – Sesebi - Soleb

Wir schlendern durch den Ort Tumbus und entdecken mitten im Ort die liegende Basaltstatue des schwarzen Pharaonen Taharqa aus der 25. Dynastie. Vermutlich war an dieser Stelle ein Steinbruch oder Werkstatt. In einem Oasengarten sind ägyptische Felsinschriften zu finden, die eine Warnung eines ägyptischen Herrschers an das nubische Volk sein sollen. Wir fahren weiter ins Oued von Messaida, wo es eine große wunderschöne Felsgravur eines Mannes (ca. 2000 v. Chr.) zu entdecken gibt, die direkt hinter den Überresten einer kleinen Kirche aus dem 6. Jhrdt. N. Chr. versteckt ist. Die Kirche wurde zwischen großen Felsen gebaut. Der Boden ist übersät von Tonscherben aus verschiedenen Epochen. Wir fahren ein kurzes Stück parallel zum Nil und biegen dann in das Qued von Tabu. Hier gibt es Felsgravuren, insbesondere Rinder, zu entdecken. Wir fahren weiter nach Norden bis zum 3. Nilkatarakt. Von einem Hügel aus hat man einen fantastischen Blick auf den Katarakt. Wir überqueren den Nil wieder mit einer Fähre und fahren bis Sesabé. Hier sind die Überreste eines Amuntempels von Pharao Amenophis IV. Gründungsbeigaben an der dortigen Stadtmauer zeigen, dass der Ort anscheinend besonders unter Amenophis IV. (ca. 1340–1324 v. Chr.), bevor er seinen Namen zu Echnaton änderte, ausgebaut wurde. Wir fahren weiter bis nach Soleb und übernachten dort in einem traditionellen nubischen Haus. Vielleicht haben wir noch Zeit, beim Sonnenuntergang den ganz in der Nähe gelegenen Amuntempel des Amenophis III. zu besichtigen.

 

06.Tag:         Soleb – Djebel Dosha - Sedenga

Direkt nach dem Frühstück gehen wir zu Fuss zum Amuntempel, dessen gewaltige Säulen an den Luxortempel in Ägypten erinnern. Wunderschön und eindrucksvoll. Es ist der bisher südlichste bekannte Tempel dieses Königs. Er war dem Gott Amun-Re und dem Herrscher selbst geweiht. Architekt war wohl Amenophis, Sohn des Hapu. Dann fahren wir zum heiligen Berg Djebel Dosha. Es handelt sich um einen Felssporn oberhalb des Nil zwischen dem 2. Und 3. Nilkatarakt. Im 15. Jhrdt. V. Chr. entstand hier wohl eine Felsenkspelle des altägyptischen Königs Tutmosis III. Später wurden weitere Monumente aus dem Felsen gehauen. Wir fahren bis zum Tempel in Sedenga, von Amenophis III. für die vergöttlichte Königin Teje errichtet. Leider ist nicht mehr so viel übriggeblieben. Aber in der Nähe gibt es eine große Nekropole, wo wohl über 100 Pyramiden bis zu 9 m Höhe gestanden haben sollen. Wir halten uns entlang der „Darb el Arbain“, der „Straße der 40 Tage“. Dieser Weg hat seinen Namen daher, dass Kamele auf diesem Weg von Khartoum bis Kairo 40 Tage benötigen. Unterwegs gelangen wir durch Dörfer mit großen Oasengärten. Falls es die Zeit erlaubt, fahren wir bis Sai, das auch den nördlichsten Punkt der Reise darstellt. Wir essen dort evtl. zu Mittag und fahren dann mit einem Boot zur Insel Sai. Auf der südlich des zweiten Nil-Kataraktes gelegenen Insel befinden sich zahlreiche archäologische Stätten, die von einer Besiedlung vom Paläolithikum über die Pharaonenzeit bis hin zur osmanischen Herrschaft zeugen. Nach der Besichtigung fahren wir nicht mehr weit und suchen uns einen schönen Übernachtungsplatz in den Dünen.

 

07.Tag:          Djebel Barkal

Jetzt halten wir uns wieder Richtung Süden. Wir queren den Nil mit einer Fähre und unser Weg führt uns durch die Wüste bis zum Djebel Barkal bei Karima. Dieser heilige Berg war mehr als 1000 Jahre lang der religiöse Mittelpunkt Nubiens. Der Berg ist von ausgedehnten Ruinenfeldern umgeben, das mehrere Tempelanlagen, bedeutende Profanbauten sowie eine Pyramiden-Nekropole umfasst. Zusammen mit den Funden in Sanam bilden sie die antike Stadt Napata. Wir besichtigen die Tempel von Amun, Muth und Hathor. Nach der Besichtigung der Pyramiden kann, wer möchte, den Djebel besteigen und hat von dort einen atemberaubenden Überblick über die gesamte Region mit dem Nil im Hintergrund und wird vielleicht von dort einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben. 

 

08.Tag:          El-Kuru - Nuri - Deir Al-Ghazali

Morgens fahren wir zur Nekropole von El Kuru. Hier sind Könige der Napata-Dynastie begraben. Besonders schön sind die Wandmalereien der Grabkammern. Wir überqueren den Nil und fahren weiter bis Nuri. Auch hier ein Friedhof der Könige von Napata. Die erste und größte Pyramide gehörte König Taharqa (690 – 664 v. Chr.). 14 Könige und 39 Königinnen sind hier begraben.  Danach fahren wir zum christlichen Kloster von Deir Al-Ghazali. Erbaut um 700 n. Chr. und verlassen ca. 1200. Es liegt ca. 15 km östlich von Merowe und ist eines der wenigen Zeugnisse des christlich geprägten Sudan. Wir fahren weiter in Rüchtung Südwesten und beginnen mit der Durchquerung der Bayuda-Wüste. Am Abend suchen wir uns einen schönen Platz zum Übernachten. Vielleicht in der Nähe des "versteinerten Waldes".

 

09.Tag:         Bayuda-Wueste - Meroe

Wir queren die Bayuda-Wüste, halten bei Brunnen an, treffen Nomaden unterwegs und kommen am späten Nachmittag zu den Ruinen der legendären, antiken Stadt Meroe. Meroe war ungefähr von 400 v. Chr. bis 300 n. Chr. die Hauptstadt des historischen Reiches von Kusch. Das Reich erstreckte sich von der großen Nilkrümmung in Nubien bis an den Fuß der abessinischen Berge und wurde um 350 n. Chr. zerstört. Am bekanntesten sind die Pyramiden von Meroe. Wir haben noch genug Zeit, in schönem Licht die Pyramiden zu fotografieren und diesen Anblick zu genießen. Ganz in der Nähe der Pyramiden schlagen wir unser Nachtlager auf.

 

10.Tag:         Meroe - Naga - Musawwarat

Vor dem Frühstück, bei Sonnenaufgang klettern wir auf einen Hügel in der Nähe unseres Übernachtungsplatzes und genießen den Anblick der majestätischen Pyramiden von Meroe. Dann haben wir noch reichlich Zeit, die Nekropole mit den Pyramiden zu erkunden und weitere Fotos zu machen. Wir fahren nach Naga, um dort den Amuntempel mit seiner schönen Widderallee, den Löwentempel und den sehr hübschen römischen Kiosk zu besichtigen, der der südlichste Außenposten der mediterranen Antike sein soll. Wir fahren in Richtung Musawwarat und suchen einen schönen Nachtplatz in einem nahegelegenen Oued.

 

11.Tag:         Musawwarat - Khartoum - Omdurman

Morgens besichtigen wir den Löwentempel von Musawwarat, der wunderschön rekonstruiert wurde. Es gibt dort u.a. im Innern Darstellungen von Elefanten und Löwen. Wir fahren zur „Großen Anlage“, die ein Gewirr von Höfen umfasst. Im Zentrum gibt es einen Tempel mit Säulen und Skulpturen von Elefanten und unzählige antike Graffitis und Besucherinschriften. Danach fahren wir nach Khartoum und erreichen am frühen Nachmittag unser Hotel. Wir haben nun die Möglichkeit zu Duschen und ein wenig zu entspannen, bevor wir am frühen Abend zu einem Sufi-Fest fahren. Danach suchen wir uns ein gutes Restaurant und lassen den Tag ausklingen.

 

12.Tag:         Khartoum - Kamelmarkt – Basar von Omdurman

Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir zum größten Kamelmarkt im Sudan und genießen das dortige Spektakel. Mittags suchen wir uns ein Restaurant mit Blick auf den Nil, bevor wir uns dann am Nachmittag ins Getümmel des Basars von Omdurman stürzen und vielleicht noch das ein oder andere Souvenir erstehen. Am Abend nach einem leckeren Abendessen und dem letzten sudanesischem Kaffee fahren wir zum Flughafen und besteigen am späten Abend den Flieger Richtung Deutschland/Schweiz/Österreich.

 

13.Tag:         Ankunft

Ankunft am Vormittag in Deutschland/Schweiz/Österreich. 

Es gibt auch eine detaillierte Beschreibung dieser Reise.

Bitte per mail anfordern (kontakt@sahara-trekking.de) oder hier downloaden:

 

Detailbeschreibung der Reise
sahara-trekking_sudan_pharaonenreise-det[...]
PDF-Dokument [286.0 KB]

Leistungen:
Organisation der Flüge (von einem deutsch./schweiz. Flughafen über Istanbul nach Khartoum und zurück), Hilfe bei der Beantragung der Visa, Transfers und Überlandfahrten, Hotelübernachtungen und Übernachtungen im Nubischen Haus, Fahrer, Führer, Koch, Vollpension, alle Eintritte und Besichtigungen, englisch- oder deutschsprachiger Guide vor Ort und deutschsprachige Reiseleitung. 

Reisedauer:  13 Tage

Teilnehmer:  03 – 10 Personen

Termin:       
 09.02. - 21.02.2021

                 
Preis:           03 - 06 Personen:  1750 € 
                   07 - 10 Personen:  1650 € 

 

Flüge (ca. 550 €), Visumgebühren (60 €), Zeltmiete (30 ),  Einzelzimmer (150 €), Restaurantbesuche und Trinkgelder für die Begleitmannschaft sind nicht im Preis enthalten.

 

Anforderungen:
Toleranz, Kameradschaft, Abenteuerlust und Komfortverzicht plus einer stabilen Gesundheit sind unbedingt gefordert. Es kann längere Fahretappen geben, bis zu 6-7 Stunden/Tag bei Tagestemperaturen von ca. 20-35° C.  Sie sollten eine gewisse körperliche Fitness, Geduld und Flexibilität mitbringen. Auch Toleranz und Interesse für fremde Kulturen sollte vorhanden sein.

 

Dieses Angebot ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nur in beschränktem Umfang oder – je nach Grad der persönlichen Einschränkung – nicht geeignet. Bitte sprechen Sie uns gegebenenfalls zu individuellen Informationen an.

 

Hinweis: Programmänderungen bleiben vorbehalten!

Reiseanmeldung
Reiseanmeldeformular
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