Pilotreise: Tierbeobachtung im Süden und Wüstenfaszination im Norden

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 •  18 Tage unterwegs

 •   Flug von Deutschland/Schweiz über Paris nach N'Djamena

 •   Inlandflug von Faya nach N'Djamena

 •   2 komplette Tage Tierbeobachtung im Zakouma-Nationalpark im Süden des Landes

    3 Übernachtungen in einer Lodge im Zakouma-Nationalpark

 •   13 Tage Zentralsahara im Nordosten des Landes
 •   Das zerklüftete Sandsteinplateau des Ennedi mit seinen wunderschönen "Tassili-Landschaften"

 •   Schlucht von Archei mit seinen Sahara-Krokodilen

    Kultur des Nomadenvolkes der Tubu

 •   fantastische jahrtausende alte Felsmalereien und -gravuren

 •   bunte Märkte von N'Djamena

 •   Gaoui: Haupstadt der Sao-Zivilisation

Am Abend kommen wir in N'Djamena an. Wir übernachten in einem Hotel in der Stadt. Am nächsten Morgen fahren wir mit den Geländewagen in Richtung Osten. Wir durchfahren viele kleine Dörfer mit bunten Märkten, auf denen es alles für das tägliche Leben zu kaufen oder zu tauschen gibt. Bei N'Gouro biegen wir ab und fahren in Richtung Südosten. Kurz vor Bitkine übernachten wir das erste Mal im Zelt oder einfach unter dem Sternenhimmel. Die Weiterfahrt führt uns über Mongo in Richtung Abou Dèjà bis zum Zakouma-Nationalpark. Die jüngere Geschichte des Zakouma-Nationalparks ist ein Beispiel für besonders gelungenen Naturschutz. Die Wilderei wurde nach vielen Jahrzehnten endlich gestoppt und die lokale Bevölkerung erfährt durch den Tourismus eine zusätzliche Einnahmequelle. Der Park besitzt ein intaktes zentralafrikanisches Öko-Svannensystem und liegt an der Klimagrenze zwischen Trocken- und Feuchtsavanne. Es leben 44 unterschiedliche Tierarten im Park, wie Antilopen, Elefanten, Giraffen (50 % der afrikan. Kordofan-Giraffen leben hier), Büffel, Löwen, verschiedene Primaten, Gnus etc. Seit sich der Bestand in den letzten Jahren erholt hat, leben rund 550 Elefanten im Park, die in großen Herden umherziehen. Außerdem gibt es über 200 Vogelarten. Wir bleiben für 3 Nächte im Zakouma-Park und übernachten dort in einer Lodge. Hier haben wir zwei komplette Tage Zeit zur Tierbeobachtung, sei es zu Fuß und/oder mit Geländewagen. Nach eindrucksvollen Begegnungen und Erlebnissen mit der afrikanischen Tierwelt halten wir uns nun wieder streng gegen Norden. Wir durchqueren die Region von Ouaddai, machen Halt in Abéché und nähern uns langsam über Biltine und Kalait unserem Ziel im Norden, dem Ennedi-Gebirge. Von vielen Sahara-Kennern wird dieses Gebiet als "schönste und unbekannteste Landschaft der Sahara" bezeichnet. Je näher wir kommen, umso spektakulärer wird die Landschaft. Durch Erosion wurden aus dem unterschiedlich harten Sandstein Brücken, Bögen, Pilzfelsen und Pfeiler herausmodelliert. Die Fotografen unter uns werden kein Ende finden. Jetzt befinden wir uns in der Vollwüste, am südlichen Rand des Ennedi-Massivs. Hier leben die Zagawa, ein Hirtenvolk, das zwischen dem Sudan und dem Ost-Tschad hin und her wandert. Wir verlassen die Piste und gelangen ins Innere des Ennedi-Massivs. Auf kleinen Wanderungen erkunden wir diese fantastische Landschaft mit ihren "Burgen“, "Kathedralen" und Felsenbögen und entdecken zahlreiche versteckte wundervolle Felsmalereien, die von einer anderen Zeit erzählen, als die Sahara noch grün und fruchtbar war. An Brunnen treffen wir Nomaden, die wie vor hunderten von Jahren ihre Tiere tränken, Über Terkei gelangen wir endlich zum berühmten Guelta von Archei. Die Schlucht ist unbeschreiblich schön. Sie liegt inmitten von 120 Meter hoch aufragenden Felsen und bietet mit ihren Wasserbecken Platz für mehrere Kamelherden gleichzeitig. Das Gebrüll der Kamele in der engen Schlucht mutet archaisch an. Ganz am Ende der Schlucht, das wir nach einer knapp 1-stündigen Wanderung erreichen, gibt es in einem kleineren Guelta noch Sahara-Krokodile. Es sind nur noch 7 Tiere. Sie sind etwas kleiner als Nilkrokodile und kommen in dieser Form nur noch im mauretanischen Matmata vor. Wir verlassen die Schlucht und fahren durch eine wunderschöne Gegend, die sehr an das Tassili im Südosten Algeriens erinnert. Wir halten uns nordwestwärts und durchfahren trockene, sandige Gegenden. Wir gelangen nach Fada, den Hauptort des Ennedi. Da sich hier auch die Präfektur befindet, müssen diverse Formalitäten erledigt werden. Die Häuser sind aus Lehmziegel gebaut und die "Stadt" ist von Dattelpalmen gesäumt. Es gibt einen kleinen Markt und viele kleine Geschäfte. Hier begegnet man Menschen unterschiedlichster Stämme: Bedeyat, Gaeda und Zagawa. Von hier aus halten wir uns nun in Richtung Westen und gelangen in die wunderschöne Gegend von Bischagara. Auch hier lassen sich jahrtausende alte Felsmalereien entdecken. Wir fahren weiter in Richtung Westen, queren die sandigen Ausläufer des Erg Djourab und gelangen nach Faya, der Hauptstadt der Region Borkou. Von dort aus fliegen wir zurück nach N’Djamena und übernachten in einem Hotel. Am nächsten Tag besuchen wir verschiedene Märkte in N'Djamena und fahren nach Gaoui, nördlich von N'Djamena. Gaoui soll die Hauptstadt der Sao-Zivilisation gewesen sein und ist bekannt für seine sehr besondere, traditionelle Architektur und Töpferei. Abends gehen wir noch lecker essen und fliegen nachts über Paris zurück nach Deutschland/Schweiz.

Leistungen:
Hilfe bei der Organisation der internationalen Flüge nach N'Djamena, Hilfe bei der Beantragung der Visa, Geländewagen, Fahrer/Mechaniker, Koch, Wüsten-Vollpension, alle Transfers und Überlandfahrten, Autorisation und alle regionale Gebühren, französischsprachiger Guide vor Ort und deutschsprachige Reiseleitung, Zelte, Schlafmatten, 3 Nächte im Doppelzimmer in der Tinga-Lodge im Zakouma-Nationalpark, 2 Tage Tierbeobachtung im Zakouma-Nationalpark mit einem erfahrenen Ranger, 1 Nacht im Hotel in N'Djamena am Anfang der Reise, 1 day-use-Hotelzimmer am Ende der Reise, Inlandflug von Faya nach N'Djamena.

Reisedauer:  18 Tage

Teilnehmer:  5 - 9 Personen

Termin:        23.02.2020 - 11.03.2020 

   

Preis:           5 - 9 Teilnehmer     4.180 €

                   

Internationaler Flug (ca. 800 €), Visagebühren (100 €), Visabeschaffung durch einen Visadienst (ca. 40 €), Versich-erungen, Trinkgelder für den Guide und die Begleitmannschaft (ca. 120 €), Mittag- und Abendessen in N'Djamena und Ausgaben persönlicher Art sind nicht im Reisepreis enthalten. 

Anforderungen:
Da dies eine Reise in touristisch völlig unerschlossene Regionen ist, hat die Reise Expeditionscharakter. Toleranz, Kameradschaft, Abenteuerlust und Komfortverzicht plus einer stabilen Gesundheit sind unbedingt gefordert. Es kann lange Tagesetappen geben, bis zu 7 Stunden (bei den Autoetappen) bei Tagestemperaturen von ca. 20-35° C. Da die Infrastruktur insgesamt rudimentär ausgeprägt ist, sollten Sie eine gewisse körperliche Fitness und Flexibilität mitbringen. Auch Toleranz und Interesse für fremde Kulturen sollte vorhanden sein.

 

Hinweis: Programmänderungen bleiben vorbehalten!

 

Impfungen:

Vorgeschrieben ist eine Gelbfieberimpfung. Empfohlen wird die Impfung gegen Hepatitis A+B und Malaria-prophylaxe.
Reiseanmeldung
Reiseanmeldeformular
sahara-trekking_anmeldung.pdf
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